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Vorher-nachher-Vergleich: Mietrecht-Seite einer Kanzlei bei Google und KI-Assistenten, Juli und September 2026

Empfiehlt ChatGPT Ihr Unternehmen? Was Ihre Webseite dafür braucht

Viele Kunden suchen einen Anbieter nicht mehr nur bei Google. Sie fragen ChatGPT, Gemini oder den Assistenten auf ihrem Handy. Die Antwort ist keine Liste mit zehn Links, sondern eine Empfehlung mit zwei oder drei Namen. Wer darin nicht vorkommt, wird nicht angerufen.

In diesem Artikel geht es darum, woher die KI ihre Antworten nimmt, welche Angaben auf Ihrer Webseite stehen müssen und was sich bei einem unserer Kunden innerhalb von drei Monaten verändert hat.

Was sich geändert hat

Google zeigt bei vielen Anfragen keine Linkliste mehr, sondern eine fertige Antwort. ChatGPT, Perplexity und die Sprachassistenten auf dem Handy machen es genauso. Der Kunde merkt den Unterschied kaum. Er stellt seine Frage wie immer. Aber statt zehn Treffern bekommt er eine Empfehlung.

Für Sie heißt das: Es reicht nicht mehr, auf Seite eins bei Google zu stehen. Ihre Webseite muss so geschrieben sein, dass ein KI-System versteht, wer Sie sind, was Sie machen und wo Sie es machen. Dafür gibt es inzwischen einen Namen: GEO, Generative Engine Optimization. Gemeint ist schlicht: Ihre Webseite für KI-Suchassistenten lesbar machen.

GEO ersetzt SEO nicht. Beides baut auf denselben Grundlagen auf: klare Inhalte, eine saubere Technik, eine Seite, die auf dem Handy funktioniert. Der Unterschied liegt darin, was am Ende herauskommt. SEO bringt Sie in eine Liste. GEO bringt Sie in eine Antwort.

Woher die KI ihre Antwort nimmt

KI-Assistenten setzen ihre Antworten aus dem zusammen, was sie im Netz über ein Unternehmen finden: die eigene Webseite, das Google-Unternehmensprofil, Branchenverzeichnisse und Bewertungen.

Steht auf Ihrer Webseite nichts, was die KI verwerten kann, nimmt sie, was andere über Sie schreiben. Verzeichnisse sind selten aktuell und nie vollständig. Die Webseite ist die einzige Quelle, die Sie selbst in der Hand haben.

Was ein KI-System auf Ihrer Webseite finden muss

KI-Systeme können mit Werbesprache nichts anfangen. „Ihr Partner für innovative Lösungen“ sagt ihnen nichts. Sie brauchen Fakten. Fünf Dinge müssen auf Ihrer Webseite stehen, und zwar so, dass man sie nicht suchen muss.

  1. Wer Sie sind. Nicht „Ihr kompetenter Partner“, sondern: Firmenname, Sitz, seit wann es Sie gibt, wer Ihre Ansprechpartner sind. Bei Dienstleistern gehören die Menschen dazu, mit eigener Seite, Qualifikation und Schwerpunkt.
  2. Was Sie machen. Nicht „Lösungen rund um …“, sondern jede Leistung beim Namen. Und auch, was Sie nicht machen. Wer nach einem Fachanwalt für Mietrecht fragt, bekommt eine Kanzlei nur empfohlen, wenn das so auf ihrer Seite steht.
  3. Wo Sie arbeiten. Nicht „in der Region“, sondern die Orte und Landkreise mit Namen. KI-Assistenten empfehlen bevorzugt Anbieter vor Ort. Wenn ein Ort nicht auf Ihrer Seite steht, sind Sie dort für die KI nicht vor Ort.
  4. Wie man Sie erreicht. Telefonnummer, E-Mail, Öffnungszeiten. Auf jeder Seite, nicht nur im Impressum.
  5. Was Sie besonders macht. Nicht „Qualität, Zuverlässigkeit, faire Preise“, sondern Angaben, die man prüfen kann: Spezialisierungen, Zertifizierungen, Zahlen. Wenn zwei Anbieter das Gleiche anbieten, empfiehlt die KI den, dessen Angaben klarer sind.

Im Hintergrund kommt noch etwas dazu: strukturierte Daten. Das ist ein Format, in dem diese Angaben zusätzlich maschinenlesbar hinterlegt werden. Das sehen Sie auf der Seite nicht, das sieht nur die Maschine. Das ist der technische Teil, den ein Webdesigner übernimmt.

Ein Beispiel aus der Praxis: eine Kanzlei in Rheinland-Pfalz

Für eine Anwaltskanzlei in Rheinland-Pfalz haben wir Anfang 2026 die Seiten zu fünf Rechtsgebieten neu geschrieben, zusammen mit den Anwälten. Jede dieser Seiten sagt jetzt, wer die Fachanwälte sind, wobei sie helfen, für welche Orte und wie man die Kanzlei erreicht. Dazu kommen die Fragen, die Mandanten am häufigsten stellen, mit klaren Antworten.

Seit Juli messen wir, ob Google und die KI-Assistenten die Kanzlei nennen. Eine Analyseplattform stellt ChatGPT, Gemini und Perplexity jeden Tag dieselben Fragen, zum Beispiel nach einem guten Anwalt für Mietrecht am Sitz der Kanzlei, und speichert die Antworten.

Zwischen Juli und Ende September hat sich Folgendes gezeigt:

  • Mietrecht: Im Juli war die Kanzlei dazu bei Google nicht auffindbar. Ende September stand die überarbeitete Mietrecht-Seite auf Platz 13. ChatGPT und Gemini nennen die Kanzlei jetzt an zweiter oder dritter Stelle.
  • Arbeitsrecht: ChatGPT empfiehlt die Kanzlei inzwischen an erster Stelle und nennt ihre Webseite als Quelle. Im Juli stand sie dort zwischen Platz 2 und 5.
  • Die Anwälte: Fragt man nach einzelnen Namen, nennen alle drei Assistenten die Kanzlei und verweisen auf die Profilseiten.
  • Insgesamt hat sich die Sichtbarkeit der Kanzlei bei Google in diesem Zeitraum mehr als verdoppelt.

Genauso aufschlussreich ist, was noch nicht funktioniert:

  • Die nächste größere Stadt steht weder auf den Seiten noch im Google-Unternehmensprofil. Dort taucht die Kanzlei bei Google nicht auf, und von den KI-Assistenten nennt sie nur ChatGPT, weit hinten. Dabei suchen nachweislich Menschen aus dieser Stadt nach einem Anwalt.
  • Perplexity nutzt die Webseite der Kanzlei inzwischen als Quelle, empfiehlt sie aber nicht. Perplexity stützt sich stark auf Bewertungen und Erwähnungen auf anderen Seiten. Die eigene Webseite allein reicht dafür nicht.
  • Bei Arbeitsrecht zeigt Google noch die Startseite statt der Fachseite. Die Fachseite braucht einen Seitentitel, der Rechtsgebiet und Ort nennt.

Was sich an diesem Beispiel zeigt: Die KI nennt, was klar auf der Seite steht. Was fehlt, ergänzt sie nicht. Und KI-Antworten schwanken von Tag zu Tag. Aussagekräftig ist erst die Entwicklung über mehrere Wochen.

Der Selbsttest: sechs Fragen an Ihre Webseite

Öffnen Sie Ihre Webseite und prüfen Sie:

  1. Steht auf der Startseite in einem Satz, was Sie genau machen?
  2. Stehen die Orte, in denen Sie arbeiten, mit Namen auf der Seite?
  3. Ist Ihre Telefonnummer auf jeder Seite ohne Scrollen zu sehen?
  4. Hat jede Ihrer Leistungen eine eigene Seite mit eigener Überschrift?
  5. Steht auf der Seite, was Sie von anderen Anbietern unterscheidet, mit konkreten Angaben?
  6. Gibt es Kundenbewertungen auf der Seite oder einen Link zu Ihrem Google-Unternehmensprofil?

Wenn Sie drei oder mehr Fragen mit Nein beantworten, fehlen Ihrer Webseite die Informationen, die ein KI-System braucht, um Sie zu empfehlen. Dann empfiehlt es jemand anderen.

Brauchen Sie dafür eine neue Webseite?

In den meisten Fällen nicht. Was gemacht werden muss:

  • Bestehende Inhalte prüfen: Was steht schon drauf, was fehlt?
  • Fehlende Angaben ergänzen, meist auf drei bis fünf Seiten.
  • Werbesprache durch Fakten ersetzen.
  • Strukturierte Daten im Hintergrund einbauen.
  • Prüfen, ob alles auf dem Handy funktioniert.

Von der ersten Analyse bis zur fertigen Anpassung dauert das in der Regel vier bis sechs Wochen. Eine neue Webseite braucht es nur, wenn die alte technisch nicht mehr zu retten ist, etwa weil sie auf dem Handy nicht funktioniert oder seit Jahren kein Update bekommen hat.

Die inhaltliche Arbeit können Sie zum Teil selbst machen: Leistungen aufschreiben, Einzugsgebiet benennen, Kontaktdaten sichtbar machen. Den technischen Teil, also strukturierte Daten, Ladezeit und Handy-Darstellung, sollten Sie jemandem überlassen, der das regelmäßig macht.

Häufige Fragen

Ist das nicht wieder nur ein Trend?

KI-Assistenten sind auf jedem neuen Handy vorinstalliert, und Google zeigt KI-Antworten inzwischen bei einem großen Teil der Anfragen. Das ist kein Trend mehr, das ist der Normalfall.

Funktioniert das auch für kleinere Unternehmen?

Ja. Die KI fragt nicht nach der Größe eines Unternehmens, sondern danach, was klar auf seiner Seite steht. Ein kleineres Unternehmen mit einer klaren Webseite hat gegenüber einem großen mit einer vagen Webseite keinen Nachteil.

Wie lange dauert es, bis man etwas sieht?

Erste Effekte nach sechs bis acht Wochen, belastbare Aussagen nach drei bis vier Monaten. KI-Systeme lesen Webseiten nicht täglich neu.

Kann man messen, ob die KI mein Unternehmen nennt?

Ja. Man stellt den KI-Assistenten regelmäßig dieselben Fragen und wertet die Antworten aus, so wie bei der Kanzlei oben. Eine einzelne Abfrage ist wenig wert, weil die Antworten schwanken. Aussagekräftig ist die Entwicklung über mehrere Wochen.

Was ist mit meinem Google-Unternehmensprofil?

Das bleibt wichtig, für Unternehmen mit Kunden vor Ort sogar besonders. Profil, Branchenverzeichnisse und Webseite müssen dieselben Angaben machen: Name, Adresse, Telefon, Öffnungszeiten. Schon eine falsche Hausnummer an einer Stelle ist ein Widerspruch. Widersprüche zwischen den Quellen schaden mehr als eine fehlende Angabe.

Was passiert, wenn ich nichts mache?

Ihre Webseite bleibt, wie sie ist. Ob Sie in KI-Antworten auftauchen, entscheidet dann der Zufall.

Wie es weitergeht

Wenn Sie wissen wollen, wie Ihre Webseite für ein KI-System aussieht, sprechen wir 30 Minuten darüber. Ich schaue mir Ihre Seite vorher an und sage Ihnen, was schon gut ist, was fehlt und ob sich eine Anpassung lohnt. Danach entscheiden Sie in Ruhe.

Telefon 04955 9867214 · Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Serviceversprechen

Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung als Berater in der Informationstechnologie und mehr als 18 Jahren freiberuflicher Tätigkeit als Webdesigner bringe ich ein tiefes Verständnis für geschäftliche Abläufe, digitale Anwendungen und Kundenbedürfnisse mit. Mein Ziel ist es, Ihr Unternehmen in der digitalen Welt sichtbarer und erfolgreicher zu machen. Mein Serviceversprechen: Ich bin für Sie da, von der ersten Idee bis zur endgültigen Umsetzung und darüber hinaus. Dabei lege ich großen Wert auf eine persönliche Beratung und individuelle Betreuung.
Jürgen Hochhäuser
Jürgen HochhäuserInhaber

Hochhäuser Webdesign